500 Jahre altes Bauernhaus “Rauchhaus” Daneben steht ein zweites "Häusl" Auch “Plums-klo” genannt Wasser gab es beim Brunnenhäusl Der Gemüsegarten alte Holzschlitten an der Hauswand Südseitig des Hausflures befindet sich die Stube mit Kachelofen mit grünen Topfkacheln, Wasserschiff und Backrohr (für "Rohrnudeln"). Der Ofen wird als "Hinterlader" vom Herd aus beheizt. Hinter der Stube liegt die Kammer mit einer Stiege ins Obergeschoß. Über der Stube befindet sich die "warme Kammer" als Schlafkammer (durch "Warmloch" in der Stubendecke erwärmt). Diagonal gegenüber dem Ofenwinkel, in der äußeren Stubenecke steht der Eßtisch und der Herrgottswinkel. Nordseitig des Hausflures liegt die Kammer als Altenteil, dahinter "Gadem" als Vorratsraum und der Durchgang zur "Pitzlkammer" (Werkstatt), darüber der Bergeraum für Heu und Getreide, unter dem Altenteil ist ein kleiner Keller mit Abgang vom Hausflur. Vom "Haus" geht auch ein Aufgang auf das "Böml" (Vorraum zur Schlafkammer), von dort eine Tür ins Freie auf einen nicht mehr vorhandenen Gang, der ehemals die Bienenstöcke trug. Der über 500 Jahre alte Einhof ist das älteste noch an seiner ursprünglichen Stelle stehende Rauchhaus im ganzen Bundesland Salzburg. mit ebenerdiger Mittertenne zwischen Wohn- und Stallteil. Rauchhaus deshalb, weil der Rauch von dem im Haus befindlichen offenen Herd ohne Schornstein abzieht. Über dem Herd befindet sich ein "Feuerhut" gegen Funkenflug, im Dachraum liegt die Bretterbühne mit Lucken als "Rauchboden", auf dem Getreidegarben zur Nachtrocknung gelagert wurden. Die vom aufsteigenden "kalten" Rauch gebeizten Körner werden "resch" und leicht mahlbar, das Mehl ist besonders backfähig.